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Weihnachten für alle

Wie in jedem Jahr seit Bestehen unserer Homepage, möchten wir auch dieses mal wieder den Jahreswechsel nutzen, um zum Spenden aufzurufen.
Natürlich nicht für uns. Sondern für Menschen, die es sehr viel dringender benötigen. Mit Klick auf das Banner gelangen Sie zur Seite der "Aktion Deutschland hilft". Wer mag, lässt ein paar Euro dort. Vielen Dank.

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Erste Hilfe und AED Training in der Eis- und Wasserrettung für Rettungstaucher 2011

Neben der ständigen Aus- und Fortbildung durch den Lehrtaucher werden weitere Fachthemen der Ersten Hilfe und der patientengerechten Rettung für die Feuerwehrtaucher durch zusätzliche Seminare und Lehrvorträge von Taucherärzten geschult.
So wird auch die Nutzung von automatisierten externen Defibrillatoren (AED) jedes Jahr ausgebildet.

Die Freiwillige Feuerwehr Itzehoe führt ein solches Gerät bei ihren Einsätzen und bei konditionell besonders anspruchsvollen Übungsdiensten, wie z.B. Atemschutzausbildungen, Einsatz von Chemieschutzanzügen und Tauchausbildungen mit, um ggf. eine Frühdefibrillation durchführen zu können.

AED Schulung

Die AED-Geräte finden sich aber auch in vielen öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen, Flugplätzen, Theatern und Banken, also Orten mit viel Publikumsverkehr. Diese können und sollen von jeden Laien sofort für die Erste Hilfe genutzt werden.
Am vergangenen Sonnabend trafen sich 11 Kameradinnen und Kameraden der Tauchergruppe und 3 weiter Kameradinnen und Kameraden der Wehr in der Feuerwache, um eine praxisorientierte Schulung durch einen Ausbilder der Rettungsdienst Kooperation in Schleswig Holstein (RKiSH) zu erhalten.
Neben dem Hauptthema: der Anwendung und Bedienung des AED, wurden Reanimationen nach Herzstillstand, Beatmungstechniken und Sauerstoffgabe (besonders Notwendig nach Tauchunfällen und Rauchgasvergiftung) geschult und praktisch geübt.

Die Teilnehmer arbeiteten dann zum Abschluss verschiedene Szenarien ab, die u.a. auch Reanimationen über „längere“ Zeit, also mit Wechsel der Positionen am Patienten beinhalteten.
Hinzu kamen weitere Schwerpunkte der Rettungstaucher wie z.B. Ertrinken, Tauchunfälle, Unterkühlungen und patientengerechte Rettung bei Eis- und Gewässerunfällen.

[B.Paulsen]


7. Internationale Fachtagung Atemschutz

die Internationale Fachtagung Atemschutz in Pfarrkirchen/Niederbayern gehört zu einer der wichtigsten Veranstaltungen rund um das Thema. Auch in diesem Jahr wurden wieder drei Kameraden der Itzehoer Feuerwehr entsandt, um neue Aspekte kennen zu lernen und in die Fortbildung der Wehr zu übernehmen.Hoeft

In diesem Jahr wurde aber nicht nur zugehört, sondern auch aktiv mitgestaltet. Unser Kamerad Bernd Hoeft hielt einen Vortrag über die Anforderungen an moderne Atemschutzausbildung und die Möglichkeiten, diese in ein Gesamtkonzept zu integrieren. In diesem Bereich ist teilweise noch viel Arbeit in den Wehren und Verbänden notwendig.

Neben der eigentlichen Fachtagung konnten interessante Kontakte geknüpft, bzw. gefestigt werden.
Weitere Referenten der Tagung waren u.a. Adrian Ridder (Atemschutzunfaelle.eu), Ulrich Cimolino, Christian Emrich, Armin Meier (FireCircle), Wolfram Höfler (Realbrandausbildung), Wolfgang Gabler (Desinfektion). '

Thematisch wurden neue Aspekte in der Brandverlaufsforschung und die dadurch veränderten taktischen Anforderungen, taktische Belüftung, Kommunikation (auch Digital), Einsatzstellenhygiene im Atemschutzeinsatz und mehr behandelt. Die Veranstaltung war wie immer ein voller Erfolg. Neben der Fachtagung findet auch eine Ausstellerpräsentation statt. Hier wurden neue Gerätschaften und Hilfsmittel vorgestellt und in praktischen Vorführungen gleich getestet.

[B.Hoeft]


Workshop zum Eigennutz

Workshop1Feuerwehrleute sind bei nahezu allen Brandeinsätzen unter Atemschutz aktiv. Dabei gilt es Personen oder Güter aus den brennenden Gebäuden zu befreien. Doch was passiert, wenn plötzlich der Rückweg abgeschnitten ist? Welche Möglichkeiten haben die Einsatzkräfte, sich schnell aus dem Gebäude zu bringen?Workshop 2

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese und andere Fragen sollten beim ersten gemeinsamen Workshop der Feuerwehren Itzehoe und Glückstadt beantortet werden. Dabei gaben die Ausbilder Fabian Büsen (IZ), Michael Jark (Glückstadt) und B.Hoeft (IZ) keinen festgeschriebenen Schulungsablauf vor, der Workshop sollte durch Ausprobieren verschiedener Techniken zum gemeinsamen Erfahren dienen.

Es wurden unter andem Abseil-Techniken, Notrutschen am Feuerwehrschlauch und "aus dem Fenster hängen" (Hanging) probiert und anschließend zur Diskussion gestellt. Natürlich wurden alle Übungen unter Berücksichtigung von Absturzsicherung und Fallschutz durchgeführt. Workshop 3

Alle Beteiligten waren sich am Ende des Tages, der einige blaue Flelcken verursachte, einig, dass einzelne "Notausstiege" gut durchführbar sind. Andere wiederum scheinen nicht sicher oder schnell genug durchführbar.

Die erstellten Filmaufnahmen werden derzeit zu einer Videodokumentation zusammen geschnitten und dann in die weitere Ausbildung einfließen.

Die Kooperation mit der FF Glückstadt hat nebenbei einen guten Austausch zwischen den Stadtwehren, die nicht allzu oft miteinander üben können, erwirkt.

[B.Hoeft]


Bootsführer-Ausbildung

Um auch bei einem Einsatz auf dem Wasser helfen zu können, werden Itzehoer Kameraden speziell für den Bootseinsatz ausgebildet.Bootsausbildung

Dabei ist neben dem Sportbootführerschein See, welcher Voraussetzung für das Bewegen von Booten auf der Stör ist, auch Fertigkeiten bezüglich dem Zuwasser-Bringen und dem Herausholen mittels Drehleiter benötigt.

Um diese Fertigkeiten und das regelmäßige Fahrtraining sicher zu stellen, unterbrachen acht Itzehoer Kameraden die Sommerpause, um sich einen Tag lang auf dem Wasser weiter zu bilden.

Die Fahrt ging vom Itzehoer Stadthafen, über die Stör bis zur Elbe. Alle beteiligten Kameraden erhielten so eine gute Ausbildung, bei der auch der Spaß nicht zu kurz kam.

[B.Hoeft]