Datum: 6. August 2026 um 14:28 Uhr
Einsatzart: FEU G – Feuer, größer als Standard
Einsatzort: Wolterskamp
Fahrzeuge: Kommandowagen (10-10-01), Einsatzleiter vom Dienst (10-10-02), Einsatzleitwagen (10-11-01), Drehleiter (10-32-01), Drehleiter (10-32-02), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (10-48-01), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (10-48-03), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (10-48-02), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (10-48-04), Wechselladerfahrzeug (10-63-01), Wechselladerfahrzeug mit Ladekran (10-64-01), Abrollbehälter-Atemschutz/Strahlenschutz (10-56-01), Abrollbehälter-Aufenthalt/Hygiene (AB-A/H), Gerätewagen-Logistik (10-68-01)
Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr Itzehoe um 14:28 Uhr mit dem Einsatzstichwort FEU G – Feuer größer Standard zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Straße Wolterskamp im Stadtteil Wellenkamp alarmiert.
Aufgrund des Einsatzstichwortes und der Tageszeit wurde Vollalarm ausgelöst. Zusätzlich erfolgte eine Alarmierung über die Sirenen im Stadtgebiet.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Aus dem Dachgeschoss des betroffenen Einfamilienhauses drang bereits deutlich sichtbarer Rauch. Die Bewohner hatten vor dem Eintreffen der Feuerwehr erste Löschversuche unternommen und das Gebäude selbstständig und unverletzt verlassen.
Die Einsatzkräfte leiteten umgehend die Brandbekämpfung ein. Zur Unterstützung des Löschangriffs kamen zwei Drehleitern zum Einsatz. Zusätzlich gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Das Feuer konnte auf diese Weise zügig unter Kontrolle gebracht werden.
Um eine umfassende Kontrolle des Brandbereichs und die gezielte Brandbekämpfung zu ermöglichen, mussten Teile der Dachhaut durch die Besatzungen der beiden Drehleitern geöffnet werden. Weitere Einsatzkräfte stellten parallel die Wasserversorgung sicher und richteten einen Bereich zur Aufnahme und Versorgung der nach dem Einsatz kontaminierten Atemschutzgeräteträger ein.
Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Aufgrund der entstandenen Schäden ist das Einfamilienhaus derzeit nicht bewohnbar.
Zur Ursache des Brandes kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei übernommen.
Der Einsatz der Feuerwehr konnte nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und der erforderlichen Kontrollen beendet werden.
