Datum: 2. August 2026 um 15:55 Uhr
Einsatzart: FEU 2 R5 – Feuer, 2 Löschzüge, Rettungsdienststufe R5 (3 bis 5 Verletzte)
Einsatzort: Brunnenstieg
Fahrzeuge: Einsatzleiter vom Dienst (10-10-02), Einsatzleitwagen (10-11-01), PKW (10-17-01), Mannschaftstransportwagen (10-18-03), Drehleiter (10-32-01), Drehleiter (10-32-02), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (10-48-01), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (10-48-03), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (10-48-02), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (10-48-04), Wechselladerfahrzeug (10-63-01), Abrollbehälter-Aufenthalt/Hygiene (AB-A/H), Gerätewagen-Logistik (10-68-01), Gerätewagen-Sonder Logistik (10-69-01)
Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst, Störungsdienst Stadtwerke Steinburg


Einsatzbericht:

Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Itzehoe gegen 16 Uhr mit dem Einsatzstichwort „FEU – Feuer Standard“ zu einem Garagenbrand an einem Einfamilienhaus im Brunnenstieg alarmiert.

Bereits während der Anfahrt gingen weitere Notrufe in der Leitstelle ein, sodass das Alarmstichwort auf „FEU G – Feuer größer als Standard“ erhöht wurde. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Gebäude befanden, erfolgte eine weitere Alarmstufenerhöhung auf „FEU 2 Y – Feuer, zwei Löschzüge, Menschenleben in Gefahr“. Damit wurde Vollalarm für die Feuerwehr Itzehoe einschließlich des Sirenenalarms ausgelöst.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte das Feuer bereits von der Garage auf den Wintergartenanbau des Wohnhauses übergegriffen. Mehrere Trupps unter Atemschutz leiteten umgehend die Brandbekämpfung ein und verhinderten durch ihren schnellen Löscheinsatz eine weitere Ausbreitung auf das Wohnhaus.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung vorsorglich über die Warn-App NINA informiert und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Die Stadtwerke Steinburg schalteten das Gebäude stromlos. Nach Abschluss der Erkundung stellte sich heraus, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Die Bewohner wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht.

Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

FEU 2 R5 – Brand/Rauchentw. EFH Whg.