Heute Morgen um 07:13 Uhr wurden wir an die Große Tonkuhle gerufen.

Eine Spaziergängerin hatte an einer Badestelle abgelegte Kleidungsstücke, ein Portemonnaie, sowie einen Wohnungsschlüssel gefunden und die Polizei informiert. Eine Person war nicht zu sehen.

Es musste daher davon ausgegangen werden, dass sich die Person noch im Wasser befindet.

Umgehend wurde das Schlauchboot vom Rüstwagen zu Wasser gelassen und das Ufer von den Kameraden abgesucht.

Parallel bereitete sich unsere Tauchergruppe für einen Einsatz vor.

Nachdem vom Boot aus keine Feststellung gemacht werden konnte, ging einer der Taucher ins Wasser um den Bereich an der Badestelle genauer abzusuchen - ohne Erfolg.

Durch die Polizei wurden anschließend zwei Personenspürhunde eingesetzt, die den Bereich um die Badestelle von Land aus absuchten. Ein dritter Hund wurde mit unserem Schlauchboot auf den See gefahren. Tatsächlich schlug dieser an, insgesamt dreimal an derselben Stelle, allerdings an der gegenüberliegenden Stelle, wo die Kleidung gefunden wurde.

Unsere Taucher gingen daraufhin dort ins Wasser, allerdings auch dort erfolglos. Sie tauchten die vom Spürhund angezeigte Stelle ab, teilweise in 14 Meter Tiefe und bei nur 30 bis 50 Zentimeter Sicht und vielen Hindernissen wie Ästen oder Sträuchern.

„Das ist wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen...“, so ein Kamerad. Auch das Anschlagen des Hundes könne eine Querfährte sein und sei kein verlässlicher Hinweis darauf, dass sich eine Person im Wasser befindet, ergänzte die Hundeführerin.

Gegen Mittag wurde die Suche vorerst abgebrochen. Die Suche soll in den kommenden Tagen durch die Polizeitaucher aus Eutin fortgesetzt werden.

Die Kollegen der Polizei suchen nun öffentlich nach Hinweisen aus der Bevölkerung, zu den gefundenen Gegenständen.

Fotos: Feuerwehr Itzehoe und Thomas Claaßen - Ihr Anzeiger